16.11.22

Es gibt viele Arten, Parkett zu verlegen - zum Beispiel im Stil von Mosaikparkett wie auf dem Foto

Bodenbelag-Klassiker aus Holz: Parkett

Fischgrätmuster, Mosaikparkett, Stabparkett und Lamparkett - verlegefertig, in Buche oder Eiche: Parkettböden sind vielfältig, modern und zeitlos.

Der Bodenbelag-Klassiker aus echtem Holz, der mit historischen Designs ein Comeback erlebt: Parkett

Bei Parkett hat fast jeder im Hinterkopf: Das ist ein edler und teurer Bodenbelag, im Gegensatz zum günstigeren Laminatboden. Das liegt daran, dass Parkett seit jeher aus echtem Holz hergestellt wird. Dies war, als die ersten Holzdielen im 17. Jahrhundert ihre erste Blütezeit erlebten, zu Beginn nur für die Oberschicht erschwinglich.

Erstaunlich ist vor allem die Vielfalt in Aufbau, Form und Mustern, die sich hinter Parkett verbirgt – und bei dem ein oder anderen sofort ein Kopfkino inszeniert: Wer fühlt sich beim Anblick von Mosaikparkett in einer berliner Altbauwohnung nicht sofort in die Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts versetzt? Fest steht: Mit einem Eichenparkett oder einem Bodenbelag aus Walnussbaumholz holen Sie sich ein echtes Naturprodukt in Ihr Zuhause, bei dem Sie förmlich spüren können, wie es mit Ihnen atmet. Im Winter zieht es sich zusammen und schrumpft. Im Sommer dehnt es sich wieder aus. Geben Sie Kirsche, Eiche, Walnuss und Co. also genug Luft, wenn Sie es selbst verlegen. Ein Fachmann wird automatisch daran denken oder Sie beim Kauf daran erinnern. Ganz nebenbei ist jeder Holzfußboden einzigartig und ein Unikat.

Holzböden sind zeitlos, vielseitig und verleihen allen Räumen je nach Holzart einen eigenen warmen, edlen, klassischen oder modernen Charakter

Parkettleger ist heute ein anerkannter Ausbildungsberuf in Deutschland

Das Parkett erlebte seine erste Blüte im 17. und 18. Jahrhundert in der reichen Oberschicht und endete jäh mit der Französischen Revolution 1789. Ab da wurde das prunkige, prachtvolle mit ausschweifenden Formen gegen geometrische, klare Muster ausgetauscht. Zur Industrialisierung Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts fand das Parkett seinen Weg in die (wohlhabenden) bürgerlichen Häuser und öffentlichen Gebäude.

Warum? Die Verarbeitung des Holzes war einfacher geworden und bot neue Möglichkeiten. Ab den 1950-er Jahren legten sich immer mehr Deutsche Parkett in ihre Häuser und Wohnungen. Sodass ab den 70-er Jahren der Beruf des Parkettlegers als Ausbildungsberuf in Deutschland anerkannt wurde.

Heute: Parkett in vielen Farben, Formen und Varianten – der Individualität sind keine Grenzen gesetzt

Und heute? Geht der Trend wieder zum Parkett. Viele kaufen und verlegen es, weil unter anderem verschiedene Möbelstile aus den vergangenen Jahrzehnten wieder in Mode gekommen sind. Es gibt viele Möglichkeiten, Holz farblich modern zu gestalten. Alte Holzböden in noch älteren Häusern werden restauriert und saniert, statt sie zu ersetzen. Und dazu kommt: Weil Parkett Wärme leitet, lässt es sich zudem wunderbar mit einer Fußbodenheizung kombinieren. Deshalb kaufen viele Häuslebauer oder Wohnungseigentümer Parkett mit echtem Holz. Zudem lässt sich starker Schmutz oft abschleifen.

Parkett kann vielfältig verlegt werden, wie hier zum Beispiel als Schiffsboden

Nachteile von Laminat: schleifen nicht möglich, kein echtes Holz

Laminat ist dagegen anders zusammengesetzt, in der Regel aus einer Trägerplatte mit gepressten Holzfasern. Die Dekorschicht darüber besteht oft aus Papier, die mit einem Design bedruckt ist. Zum Schluss wird die letzte Schicht vom Laminat versiegelt, damit sie Schmutz und Abrieb standhält. Schleifen ist bei Laminat nicht möglich. Das würde die Versiegelung sowie die Dekorschicht beschädigen.

Parkettarten: Stabparkett und Lamparkett

Stabparkett

Das klassische Parkett, das man verlegen kann, ist Stäbchenparkett oder Stabparkett aus Massivholz. Die schmalen Holzdielen werden zusammengesteckt und entweder mit dem Unterboden einzeln verklebt oder genagelt. Um Stabparkett zusammenzustecken, wird eine Nut-Feder-Verbindung genutzt, die an jedem Stab angebracht ist. Es kann zudem öfter abgeschliffen werden als Lamparkett und wird erst nach dem Verlegen in der Regel final bearbeitet – das heißt, beschichtet oder geölt.

Lamparkett

Lamparkett dagegen verfügt über ein glattes Profil. Es wird, im Gegensatz zu Stabparkett, nur flächig auf den Boden geklebt. Wie Stäbchenparkett sind die einzelnen Holzdielen aus Massivholz und es wird ebenso meist erst final beschichtet oder geölt, nachdem es verlegt wurde.

Fischgrät, Mosaik, Stäbchen: Die historischen Muster liegen wieder voll im Trend

Parkett kann in unterschiedlichen Mustern verlegt werden.

Mosaikparkett zum Beispiel wird wie ein Mosaik verlegt. Die einzelnen, kleinen schmalen Holzdielen, die Lamellen, müssen laut Norm in Länge und Breite parallel und rechtwinklig sein. Eine Einheit bildet sozusagen ein Mosaikstein oder fachsprachlich Mosiakwürfel. Das Parkett wird so verlegt, dass eine Mosaikstein-Längsseite auf eine Seite mit den breiten Lamellen trifft (siehe Foto). Parkett im Fischgrätmuster wird in einem leichten Zickzackmuster verlegt (siehe Foto). Daneben gibt es noch den Parallel-Verband, Flechtboden, Leiterboden oder Intarsienboden.

Sie sehen: Parkett bietet viele Möglichkeiten, einem Raum einen einzigartigen Charakter zu verleihen.

Fertigparkett: verlegefertige Parkettelemente

Fertigparkett ist meist sehr formstabil und besteht aus zwei oder drei Schichten. Die oberste Schicht ist eine Schicht aus Echtholz, die Trägerschichten bestehen meist aus Holzwerkstoffen oder Nadelholz. Die Echtholzschicht wird meist vorbehandelt ausgeliefert.

Fertigparkett wird komplett verlegefertig hergestellt. Wenn Sie also selbst Hand anlegen möchten, ist dies unter DIY-Liebhabern eine praktische und beliebte Möglichkeit. Zudem ist es stabil und damit hitze- und feuchtigkeitsbeständiger. Dies ermöglicht es zum einen, das Parkett in größeren Räumen zu verlegen. Zum anderen ist dies in älteren Häusern sinnvoll, die anfälliger für Hitze und Feuchtigkeit sind. Wählen Sie einen dreischichtigen verlegefertigen Parkettboden, können Sie außerdem eine Unterlage verbauen, die besser isoliert und Unebenheiten im Boden ausgleicht.

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